Kurzantwort: Was ist der neue Meilenstein von YOGITIER?
Der neue Meilenstein ist nicht nur der TV-Auftritt selbst, sondern das, was daraus entstanden ist: mehr Sichtbarkeit, eine stärkere Wahrnehmung von Fei als Gründerin und neue Chancen für YOGITIER. Der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ war für Fei kein Endpunkt, sondern ein Hebel. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: Aufmerksamkeit einordnen, neue Zielgruppen erreichen, weitere Kanäle erschließen und das Unternehmen nachhaltig weiterentwickeln.
- Gründerin: Fei Schäfer
- Startup: YOGITIER / 8samsam
- Standort: Mönchengladbach
- Produktidee: kindgerechte Yogamatten in Tierform und ergänzende Produkte für Familienrituale
- Meilenstein: TV-Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ und deutlich gewachsene Sichtbarkeit
- Gründerinnen-Learning: „Meine Empfehlung: Authentizität. Das Wichtigste.“
Mehr über YOGITIER findest du hier: YOGITIER ansehen
Vom Founders Spotlight auf die große Startup-Bühne
Als wir Fei im Founders Spotlight vorgestellt haben, stand vor allem ihre Vision im Mittelpunkt: Familien kleine Inseln der Ruhe zu schenken. Nicht mit Druck, nicht mit komplizierten Programmen, sondern mit einem Produkt, das Kinder wirklich anspricht.
YOGITIER entstand aus Feis Alltag als Mutter zweier Kinder und aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Produktentwicklung für Spielwaren und hochwertige Geschenkartikel. Während der Corona-Zeit begann sie mit ihren Kindern Yoga auszuprobieren. Was als kleine Bewegungspause startete, wurde zu einem festen Familienritual. Genau dort fiel ihr auf: Viele Yogamatten für Kinder waren im Grunde nur kleinere Erwachsenenmatten – funktional, aber wenig inspirierend.
Feis Antwort darauf: Yogamatten, die Kinder wirklich einladen. Tierformen, weiche Designs, ein spielerischer Zugang zu Bewegung, Ruhe und Körperwahrnehmung. YOGITIER soll nicht einfach „Sportzubehör“ sein, sondern eine kleine Ruheinsel im Kinderzimmer, eine Spielunterlage, ein Ritual und ein gemeinsamer Moment für Eltern und Kinder.
YOGITIER bei „Die Höhle der Löwen“
Bei „Die Höhle der Löwen“ hat Fei YOGITIER einem großen Publikum vorgestellt. Im Mittelpunkt standen kindgerecht gestaltete Yogamatten aus Naturkautschuk, ein spielerischer Zugang zu Kinderyoga und die Idee, Kindern mehr Bewegung und innere Balance zu ermöglichen.
Der Pitch war für Fei mehr als ein Businessmoment. Es war ein Schritt in die Öffentlichkeit – mit allem, was dazugehört: Aufregung, Sichtbarkeit, Fragen, Bewertung und der Mut, sich mit einer persönlichen Vision vor ein Millionenpublikum zu stellen.
Und genau darin liegt viel von dem, was diese Geschichte so stark macht. Fei wollte nicht nur ein Produkt zeigen. Sie wollte zeigen, warum Kinderyoga, Achtsamkeit und kleine Familienrituale heute so wichtig sind. Denn der Alltag vieler Kinder ist laut, schnell und voller Reize. YOGITIER setzt hier einen Gegenpol: spielerisch, weich, kindgerecht und alltagstauglich.
Der Deal ist nicht alles: Warum Fei ihren eigenen Weg geht
Im TV konnte Fei mit ihrem Konzept überzeugen und zwei Investorinnen für sich gewinnen. Nach intensiven Gesprächen entschied sie sich jedoch, den Deal nicht umzusetzen. Das klingt im ersten Moment vielleicht überraschend – ist aber ein starkes Zeichen für unternehmerische Klarheit.
Für Fei wurde deutlich: Kapital allein reicht nicht, wenn ein Unternehmen gesund und nachhaltig wachsen soll. Für den nächsten Schritt braucht YOGITIER vor allem ein starkes Team mit unterschiedlichen Kompetenzen – insbesondere in Bereichen wie Marketing, Vertrieb und Finanzen.
Diese Entscheidung zeigt, dass Gründen nicht nur bedeutet, Chancen zu ergreifen. Es bedeutet auch, sehr bewusst zu prüfen, welche Chance wirklich zum eigenen Weg passt. Fei bleibt ihrer Vision treu, aber sie richtet den Blick klar nach vorne: YOGITIER soll wachsen – mit Menschen, die die Marke aktiv mitgestalten und die Idee hinter dem Produkt wirklich verstehen.
Was hat sich nach dem TV-Auftritt verändert?
Für Fei ist die Antwort klar: Die Sichtbarkeit von YOGITIER ist gewachsen – und auch sie selbst wird heute stärker als Gründerin wahrgenommen. Der Auftritt hat Türen geöffnet, Gespräche angestoßen und die Marke in eine neue Wahrnehmung gebracht.
Aber Fei sieht den TV-Auftritt nicht als fertiges Ziel. Eher als Anfang. Ein Moment, der Aufmerksamkeit erzeugt hat – und aus dem jetzt echte Arbeit entsteht. Denn Sichtbarkeit ist wertvoll, aber sie muss genutzt werden: durch neue Kanäle, bessere Strukturen, klare Kommunikation und den Aufbau eines Teams, das die nächste Wachstumsphase tragen kann.
Genau das ist ein wichtiger Gründer:innen-Moment: Der große Auftritt kann ein Hebel sein. Aber was danach passiert, entscheidet darüber, ob aus Aufmerksamkeit wirklich Entwicklung wird.
Was YOGITIER besonders macht
YOGITIER ist auf den ersten Blick eine Yogamatte für Kinder. Auf den zweiten Blick steckt deutlich mehr dahinter. Die Matten sind in Tierformen gestaltet und speziell auf Kinder ausgerichtet. Laut YOGITIER sind sie schadstofffrei, waschmaschinenwaschbar, leicht, faltbar, rutschfest, langlebig und aus nachwachsenden Materialien gefertigt.
Besonders schön ist der Gedanke dahinter: Die Matte soll Kindern Lust machen, sich zu bewegen. Nicht, weil sie „üben müssen“, sondern weil ein Löwe, eine Katze, ein Dinosaurier oder ein anderes Tier sie spielerisch einlädt. So kann Kinderyoga zu etwas werden, das nicht erklärt werden muss – sondern einfach passiert.
Ergänzt wird die Produktwelt durch Rituale und Zubehör wie Yoga-Memory, Atem- und Entspannungsspiele sowie Mini-Me-Angebote für gemeinsame Momente von Eltern und Kindern.
Mehr zur Produktwelt: YOGITIER entdecken
Mini & Me Slow Lifestyle: Feis Vision bleibt größer als ein Produkt
Was uns an Feis Weg besonders berührt, ist die Klarheit ihrer Vision. YOGITIER soll nicht nur verkauft werden. Es soll Familien helfen, anders miteinander in Kontakt zu kommen: ruhiger, bewusster, spielerischer.
Aus dieser Idee ist der Mini & Me Slow Lifestyle entstanden – ein Lebensgefühl, bei dem kleine gemeinsame Rituale zählen. Ein paar Minuten Bewegung. Ein Atemspiel. Ein Moment ohne Bildschirm. Ein Kind, das seinen Körper spürt. Ein Elternteil, das kurz mitatmet statt nur zu organisieren.
Das klingt klein, ist aber im Familienalltag oft riesig. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem liebevollen Ritual, das jeden Tag ein bisschen mehr Ruhe schenkt.
Video: Fei über die Zeit nach „Die Höhle der Löwen“
Zu diesem Meilenstein gibt es ein Reel, in dem Fei erzählt, was sich nach ihrem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ verändert hat. Besonders spannend ist dabei nicht nur die TV-Geschichte, sondern ihr Blick auf das Danach: mehr Sichtbarkeit, neue Chancen und die Erkenntnis, dass Authentizität für Gründer:innen einer der wichtigsten Kompasse bleibt.
Was andere Gründer:innen aus Feis Meilenstein mitnehmen können
- Sichtbarkeit ist ein Hebel, kein Ziel. Ein großer Auftritt kann Türen öffnen – aber danach beginnt die eigentliche Arbeit.
- Authentizität bleibt entscheidend. Feis wichtigster Rat an andere Gründer:innen lautet: echt bleiben.
- Nicht jeder Deal ist automatisch der richtige Deal. Wachstum braucht nicht nur Kapital, sondern auch passende Menschen, Strukturen und Kompetenzen.
- Eine starke Vision trägt durch Unsicherheit. Fei weiß, warum sie YOGITIER aufgebaut hat – und genau das gibt ihrem Weg Richtung.
- Community hilft, mutig zu bleiben. Gerade nach großen Meilensteinen braucht es Austausch, Sparring und Menschen, die mitdenken.
So findest du YOGITIER und 8samsam
- YOGITIER Shop: yogitier.de
- 8samsam: 8samsam.de
- Instagram: YOGITIER auf Instagram
- Vorheriger GFMG-Beitrag: Founders Spotlight: Fei Schäfer – YOGITIER
FAQ zu YOGITIER und Fei Schäfer nach „Die Höhle der Löwen“
Was ist YOGITIER?
YOGITIER ist eine Kinder-Yogamatte in Tierform. Die Matten sollen Kinder spielerisch an Bewegung, Achtsamkeit und kleine Ruhe-Rituale heranführen.
Wer ist Fei Schäfer?
Fei Schäfer ist Gründerin von YOGITIER und 8samsam. Sie ist Mutter von zwei Kindern und bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Produktentwicklung für Spielwaren und hochwertige Geschenkartikel mit.
War YOGITIER bei „Die Höhle der Löwen“?
Ja. Fei Schäfer hat YOGITIER bei „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt und damit bundesweite Aufmerksamkeit für ihre Marke und ihre Vision gewonnen.
Kam der Deal aus der Sendung zustande?
Nach dem TV-Auftritt entschied sich Fei nach intensiven Gesprächen, den Deal nicht umzusetzen. Der Fokus liegt nun auf nachhaltigem Wachstum, Teamaufbau und passenden Kompetenzen für die nächsten Schritte.
Was hat sich durch den TV-Auftritt verändert?
YOGITIER ist sichtbarer geworden, und auch Fei selbst wird stärker als Gründerin wahrgenommen. Für sie ist der Auftritt kein Ziel, sondern ein Anfang: Die Aufmerksamkeit ist da – nun geht es darum, daraus nachhaltige Entwicklung zu machen.
Was ist Feis wichtigster Rat an andere Gründer:innen?
Authentizität. Für Fei ist es entscheidend, sich selbst treu zu bleiben – gerade dann, wenn die eigene Idee plötzlich auf einer großen Bühne steht.
Du willst selbst gründen oder mit deiner Idee sichtbarer werden?
Wenn du gerade an deiner Idee arbeitest, dein Produkt weiterentwickeln möchtest oder vor dem nächsten großen Schritt stehst, unterstützen wir dich gerne. Die Gründungsfabrik Mönchengladbach begleitet Gründer:innen mit kostenfreien Angeboten, Workshops und Community-Formaten.