Kurzantwort: Was ist 3B – Betreuung, Beratung, Begleitung?

3B – Betreuung, Beratung, Begleitung ist das Angebot von Christina Benders aus Mönchengladbach. Im Mittelpunkt stehen Pflegeberatung nach § 37.3, persönliche Unterstützung für Familien und Angehörige sowie pferdegestützte Freizeitangebote mit Püppi. Der Name ist dabei Programm: Es geht nicht nur um Formalitäten und Anträge, sondern um Begleitung, Vertrauen und echte Entlastung im Alltag.

  • Gründerin: Christina Benders
  • Standort: Mönchengladbach
  • Kontakt: info@pflegeberatung-mg.de
  • Telefon: 0176 23807058
  • Pflegeberatung: nach § 37.3
  • Pflegegrad 2 + 3: halbjährliche Beratung
  • Pflegegrad 4 + 5: vierteljährliche Beratung
  • Zusatzangebot: Freizeit am Pferd mit Püppi, Gruppenangebote und Austausch für pflegende Angehörige

Wer ist Christina Benders?

Christina Benders ist 37 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und seit vielen Jahren in der Pflege verwurzelt. Ihre Ausbildung machte sie im ambulanten Dienst, sammelte anschließend Erfahrung in der stationären Pflege und kehrte danach wieder in den ambulanten Bereich zurück. Viele Jahre arbeitete sie bei der Caritas und absolvierte dort auch ihre Weiterbildung zur Pflegedienstleitung.

Nach der Elternzeit führte sie ihr Weg in die Beratungspflege. Später wechselte sie ins ambulant betreute Wohnen. Dort wurde für sie immer klarer, wie groß der Bedarf an ehrlicher, verständlicher und menschlicher Beratung ist – besonders für Familien, die sich im Pflege- und Unterstützungssystem oft allein gelassen fühlen.

Als alleinerziehende Mutter weiß Christina außerdem selbst, wie viel Kraft Organisation, Verantwortung und Alltag kosten können. Genau diese Mischung aus Fachwissen und persönlicher Erfahrung macht ihre Arbeit so besonders: Sie begegnet Menschen nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe.


Warum sie gegründet hat

Nach vielen Jahren in der Pflege war irgendwann klar: So, wie Christina arbeiten wollte, war es in klassischen Strukturen kaum noch möglich. Nach 17 Jahren Pflege konnte und wollte sie körperlich nicht mehr in den alten Rhythmus zurück. Gleichzeitig erlebte sie in verschiedenen Einrichtungen Situationen, die fachlich und menschlich nicht zu dem passten, wofür sie steht.

Also ging sie den Schritt in die Selbstständigkeit – zunächst neben dem Angestelltenverhältnis, als Kleingewerbe im Bereich Pflegeberatung. Und genau dieser Schritt wurde schnell bestätigt: Die Beratung wurde angenommen, die ersten Anfragen kamen, das Angebot wuchs.

Manchmal beginnt Gründung genau dort: an dem Punkt, an dem man nicht länger nur kritisieren möchte, was nicht funktioniert – sondern etwas Eigenes aufbaut, das besser zu den eigenen Werten passt.


3B: Betreuung, Beratung, Begleitung

Der Name 3B – Betreuung, Beratung, Begleitung fasst sehr gut zusammen, worum es Christina geht. Pflegeberatung ist für sie nicht nur ein Pflichttermin oder ein Formular-Thema. Es geht darum, Menschen zu begleiten, ihnen verständlich zu erklären, welche Möglichkeiten sie haben, und ihnen in einem oft unübersichtlichen System ein Stück Sicherheit zurückzugeben.

Ihr Leitmotiv „Für ein Leben in Vertrauen“ passt genau dazu. Denn viele Familien, die Pflege organisieren müssen, brauchen nicht nur Informationen. Sie brauchen jemanden, der zuhört, sortiert, ruhig bleibt und mit Erfahrung durch die nächsten Schritte führt.


Pflegeberatung nach § 37.3: Orientierung statt Papierchaos

Ein wichtiger Schwerpunkt von 3B ist die Pflegeberatung nach § 37.3. Diese Beratung ist für Menschen relevant, die Pflegegeld beziehen und zu Hause versorgt werden. Für Pflegegrad 2 und 3 ist sie halbjährlich vorgesehen, für Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich.

Für viele Angehörige ist dieser Termin mehr als eine formale Pflicht. Er kann helfen, Fragen zu klären, Unsicherheiten zu sortieren und gemeinsam zu schauen, welche Unterstützung im Alltag gebraucht wird.

Christina bringt dafür nicht nur Fachwissen mit, sondern auch Geduld, Empathie und den Blick für das, was Familien wirklich bewegt. Genau das zeigen auch erste Rückmeldungen auf ihrer Facebook-Seite: Die Beratung wird als empathisch, geduldig und gut organisiert beschrieben.


Freizeit am Pferd: Wie Püppi Teil der Gründung wurde

Ein ganz besonderer Teil dieser Geschichte ist Püppi. Das Pferd gehörte zunächst nicht Christina selbst, war aber schon mehrere Jahre in ihre Arbeit eingebunden. Immer wieder zeigte sich, wie viel in der Begegnung mit dem Pferd passieren kann: Vertrauen wächst, Menschen werden ruhiger, Kinder kommen ins Tun, und manchmal entstehen genau dort Gespräche oder Momente, die in einem klassischen Beratungssetting schwer möglich wären.

Als Püppi verkauft werden sollte, stand plötzlich viel auf dem Spiel. Christina entschied sich, sie zu kaufen – und legte damit den Grundstein für Freizeit am Pferd. Aus einem bewährten Element ihrer Arbeit wurde ein eigenes Angebot.

Heute ist Püppi nicht einfach „das Pferd im Konzept“, sondern ein echter Teil der Geschichte. Sie schafft Nähe, öffnet Türen und bringt Menschen auf eine Weise in Kontakt, die oft leise beginnt, aber lange nachwirkt.

Kind umarmt Pferd Püppi bei Freizeit am Pferd in Mönchengladbach
Püppi ist ein wichtiger Teil von „Freizeit am Pferd“ – und schafft einen Zugang, der oft ganz ohne viele Worte funktioniert.

Was bei Freizeit am Pferd passiert

Bei Freizeit am Pferd geht es nicht um Reitunterricht im klassischen Sinne. Im Mittelpunkt stehen Beziehung, Vertrauen, Wahrnehmung und gemeinsames Erleben. Kinder und Erwachsene können Püppi versorgen, führen, beobachten, kleine Aufgaben lösen oder einfach Zeit mit ihr verbringen.

Gerade für Menschen mit psychischer Belastung oder für Kinder mit besonderen Herausforderungen kann so ein Rahmen viel bewirken. Nicht, weil ein Pferd alles löst. Sondern weil Tiere oft einen Zugang schaffen, der frei von Bewertung ist. Püppi fragt nicht, ob jemand „funktioniert“. Sie ist da. Und genau das kann unglaublich viel auslösen.

Wichtig ist dabei: Das Angebot ersetzt keine medizinische, therapeutische oder psychotherapeutische Behandlung. Es kann aber ein wertvoller ergänzender Erfahrungsraum sein – besonders für Menschen, die über klassische Gespräche schwer erreichbar sind oder einfach einen anderen Zugang brauchen.


Förderangebote für Kinder: spielerisch lernen mit Püppi

Inzwischen entwickelt Christina ihre pferdegestützten Angebote gezielt weiter. Dazu gehören Fördermöglichkeiten für Kinder, die vor der Einschulung noch Unterstützung brauchen – zum Beispiel beim Farben erkennen, Zählen, Schneiden, Sortieren oder bei kleinen Aufgaben rund um Koordination und Konzentration.

Das Besondere: Lernen passiert hier nicht am Tisch, sondern mitten im Erleben. Tücher werden in Püppis Mähne eingeflochten, ein Apfel wird in Stücke geteilt, Farben werden gesucht, Aufgaben werden gemeinsam gelöst. So entsteht Förderung, die sich für Kinder nicht wie „Training“ anfühlt, sondern wie ein Abenteuer mit Pferd.

Christina hat dazu unter anderem eine Schulung im Bereich „Im Trab Richtung Schule“ absolviert. Das Angebot richtet sich an Kinder, die vor der Einschulung zusätzliche Förderung brauchen. Außerdem hat sie sich mit dem Konzept „Kids auf Trab“ beschäftigt, das Kinder mit Übergewicht oder Adipositas in Bewegung bringen soll – nicht über Druck oder Scham, sondern über Spaß, Koordination und positive Körpererfahrung.

Gerade diesen Bereich möchte Christina für ihre Arbeit weiterentwickeln, unter anderem mit Elementen aus dem Hobby Horsing. Im Mittelpunkt steht nicht schnelle Gewichtsreduktion, sondern Freude an Bewegung, Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl für den eigenen Körper.

Kinder füttern Pferd Püppi im Stall bei einem pferdegestützten Angebot
Über kleine Aufgaben rund ums Pferd entstehen spielerische Lernmomente – ohne Druck, aber mit viel Nähe.

Pflegeberatung: Orientierung für Familien und Angehörige

Neben den Angeboten am Pferd bleibt die Pflegeberatung ein wichtiger Kern der Arbeit. Viele Familien stehen vor Fragen, die im Alltag kaum nebenbei zu beantworten sind: Welche Unterstützung steht uns zu? Wie beantragen wir Hilfe? Welche Schule passt? Was bedeutet ein I-Helfer? Welche Wege gibt es, wenn ein Kind besonderen Unterstützungsbedarf hat?

3B möchte hier Orientierung geben – verständlich, menschlich und nah an der Lebensrealität der Familien. Gerade Eltern, die ohnehin viel tragen, brauchen nicht noch mehr komplizierte Begriffe und Zuständigkeiten. Sie brauchen jemanden, der zuhört, sortiert und die nächsten Schritte gemeinsam mit ihnen denkt.


Austausch für pflegende Angehörige von Kindern

Ein besonders wichtiger nächster Schritt sind Abende für pflegende Angehörige von Kindern. Diese Treffen sollen Raum schaffen für Austausch, Entlastung und ehrliche Gespräche. Denn viele Eltern funktionieren im Alltag unglaublich viel – als Mama oder Papa, als Organisator:in, als Pflegeperson, als Ansprechperson für Schule, Behörden und Fachstellen.

An solchen Abenden darf es auch einmal nicht darum gehen, stark zu sein. Sondern darum, Mensch zu sein. Sich auszusprechen. Fragen zu stellen. Frust loszuwerden. Von anderen verstanden zu werden, ohne alles erklären zu müssen.

Genau das kann für Angehörige ein großer Unterschied sein: nicht allein zu sein mit der eigenen Erschöpfung, den Sorgen und den vielen offenen Fragen.


Gemeinschaft: Gruppenangebote für Kinder und Familien

Rund um 3B entstehen außerdem immer wieder Gruppenangebote für Kinder und Familien – vom Weihnachtsbasteln über Grillabende bis zur Halloweenfeier. Solche Formate wirken auf den ersten Blick vielleicht klein. Aber gerade für Familien, die im Alltag viel organisieren, pflegen oder auffangen müssen, können solche Momente sehr wertvoll sein.

Hier geht es um Normalität, Freude und Begegnung. Um Kinder, die zusammen lachen. Um Eltern, die ins Gespräch kommen. Und um das Gefühl, für ein paar Stunden Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der man nicht alles erklären muss.

Stockbrot am Feuer bei einem Gruppenangebot von 3B Betreuung Beratung Begleitung
Gemeinschaft entsteht oft in einfachen Momenten: zusammen am Feuer, beim Basteln, beim Erzählen.

Video: 3B und Freizeit am Pferd

Zu diesem Founders Spotlight gibt es mehrere kurze Videos. Eines kann sehr gut als persönlicher Einstieg genutzt werden, in dem Christina sich und ihre Arbeit vorstellt. Ein weiteres Video zeigt Püppi in Bewegung und macht sichtbar, wie viel Ruhe und Vertrauen in der Arbeit mit dem Pferd liegen kann.


Warum wir Christina Benders ins Founders Spotlight holen

3B – Betreuung, Beratung, Begleitung ist ein Beispiel für eine Gründung, die aus echter Erfahrung entstanden ist. Hier hat jemand viele Jahre im System gearbeitet, Grenzen erlebt, Verantwortung getragen und dann entschieden: Ich möchte es auf meine Weise machen.

Was daraus entsteht, ist kein glattes Konzept vom Reißbrett, sondern ein sehr menschliches Angebot. Es verbindet Fachwissen aus der Pflege mit Alltagserfahrung, Beratung mit Begegnung und Struktur mit Herz. Genau deshalb passt diese Geschichte in unsere Reihe Founders Spotlight.

Denn Gründen bedeutet nicht immer, ein Produkt zu erfinden oder eine App zu bauen. Manchmal bedeutet Gründen, einen Raum zu schaffen, den es so vorher nicht gab – für Familien, Kinder, Angehörige und Menschen, die gesehen werden möchten.


Was andere Gründer:innen daraus mitnehmen können

  • Erfahrung ist ein starkes Fundament. 17 Jahre Pflegepraxis schaffen ein tiefes Verständnis dafür, was Familien und Angehörige wirklich brauchen.
  • Gründung darf aus Haltung entstehen. Wer erlebt hat, was nicht gut läuft, kann daraus ein Angebot entwickeln, das näher am Menschen ist.
  • Ein ungewöhnlicher Ansatz kann genau der richtige sein. Pflegeberatung und Freizeit am Pferd wirken auf den ersten Blick wie zwei Welten – zusammen ergeben sie ein sehr stimmiges Angebot.
  • Community ist Teil der Wirkung. Gruppenangebote, Angehörigenabende und gemeinsame Erlebnisse schaffen Halt über die reine Beratung hinaus.
  • Selbstständigkeit braucht Mut – besonders als alleinerziehende Mutter. Diese Gründung zeigt, wie viel Kraft entstehen kann, wenn fachliche Kompetenz und persönliche Überzeugung zusammenkommen.

FAQ zu 3B – Betreuung, Beratung, Begleitung

Was ist 3B – Betreuung, Beratung, Begleitung?

3B ist das Angebot von Christina Benders aus Mönchengladbach. Im Fokus stehen Pflegeberatung nach § 37.3, Orientierung für Familien, Austausch für Angehörige und pferdegestützte Freizeitangebote.

Was bedeutet Pflegeberatung nach § 37.3?

Die Pflegeberatung nach § 37.3 ist ein verpflichtender Beratungseinsatz für Menschen, die Pflegegeld beziehen und zu Hause versorgt werden. Bei Pflegegrad 2 und 3 findet diese Beratung halbjährlich statt, bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich.

Was ist Freizeit am Pferd?

Freizeit am Pferd ist ein Angebot mit Püppi, bei dem Kinder und Erwachsene über Begegnung, Versorgung, kleine Aufgaben und gemeinsame Zeit mit dem Pferd positive Erfahrungen machen können. Es geht nicht um klassischen Reitunterricht, sondern um Vertrauen, Beziehung und Erleben.

Für wen sind die Angebote gedacht?

Die Angebote richten sich unter anderem an Familien, Kinder mit Förderbedarf, Menschen mit psychischer Belastung sowie pflegende Angehörige, die Austausch und Orientierung suchen.

Ersetzt Freizeit am Pferd eine Therapie?

Nein. Freizeit am Pferd ersetzt keine medizinische, therapeutische oder psychotherapeutische Behandlung. Das Angebot kann aber ergänzend als Erfahrungs- und Begegnungsraum genutzt werden.

Was ist mit den Angehörigenabenden geplant?

Die Angehörigenabende sollen pflegenden Eltern und Angehörigen von Kindern Raum für Austausch geben – zu organisatorischen Fragen, Anträgen, Schule, Unterstützungsmöglichkeiten, aber auch für ehrliche Entlastungsgespräche.

Wie kann man Kontakt aufnehmen?

Kontakt ist per E-Mail, telefonisch oder über die Facebook-Seite möglich:
info@pflegeberatung-mg.de oder 0176 23807058.


So findest du 3B – Betreuung, Beratung, Begleitung

Eine eigene Website ist aktuell nicht zuverlässig abrufbar. Deshalb läuft die Kontaktaufnahme derzeit am besten direkt per E-Mail, telefonisch oder über die Facebook-Seite.


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